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Klosterbibliothek St. Katharina zu Nürnberg (Datenbank)
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Dokumentierende Rekonstruktion der Bibliothek des Nürnberger Katharinenklosters

Die Bibliothek des Dominikanerinnenklosters St. Katharina zu Nürnberg ist eine der größten deutschsprachigen Bibliotheken des 15. Jahrhunderts. Von ihren rund 730 nachgewiesenen Bänden sind heute etwa zwei Drittel erhalten, darunter der mittelalterliche Bibliothekskatalog, ein Inventar privater Bücher der Schwestern und zwei Lektiokataloge (ediert von Paul Ruf in: Mittelalterliche Bibliothekskataloge Deutschlands und der Schweiz. Hrsg. v. der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München. Bd. III/3: Bistum Bamberg. Bearbeitet von Paul Ruf. München 1939, Nachdruck: München 1961, S. 570-670). Die ausnehmend gute Überlieferungslage ermöglicht die weitgehende Rekonstruktion nicht nur der Klosterbibliothek selbst, sondern auch ihrer Entstehung und ihrer Nutzung im klösterlichen Alltag. Sie liegt nun mit dieser Datenbank in digitaler Form vor.

Ausgehend von den aus dem Kloster erhaltenen mittelalterlichen Bücherverzeichnissen und den heutigen Handschriftenbeschreibungen, vereinigt die Datenbank zu jeder im Kloster vorhandenen Schrift alle verfügbaren Informationen: die Nennung bzw. Bezeichnung der Schrift im mittelalterlichen Bibliothekskatalog, im Inventar der privaten Bücher und in den verschiedenen Lektiokatalogen des Klosters, kodikologische Informationen zu Provenienz, Schreiber, Datierung der Kodizes etc., die neuzeitliche Identifizierung der Schrift (Verfasser, Incipit und Explicit) sowie vorliegende Editionen und wissenschaftliche Literatur (bis 2010).

Die Datenbank stellt mithin erstmals einen außergewöhnlich umfangreichen und geschlossenen Quellenfundus bereit, mit dem literarhistorische, bibliotheks- und kulturgeschichtliche Fragen ebenso umfassend untersucht werden können wie kirchenhistorische, liturgie- und bildungsgeschichtliche Fragen.

Der Datenbank zur Seite gestellt ist eine gedruckte Synopse der mittelalterlichen Bücherverzeichnisse (Antje Willing: Die Bibliothek des Klosters St. Katharina zu Nürnberg. Synoptische Darstellung der Bücherverzeichnisse. Berlin 2012), welche diese im Zusammenhang präsentiert und ein umfassendes Bild der deutschsprachigen Bibliothek des Klosters und ihrer Nutzung in der klösterlichen Tischlesung bietet.

Zahlreiche Hinweise auf bislang unbekannte Handschriften aus dem Katharinenkloster sind Patrick Andrist (Bern), Daria Barow-Vassilevitch (Berlin), Ulla Bucarey (München), Falk Eisermann (Berlin), George Ferzoco (Leicester), Susanne Hafner (New York), Randall Herz (Erlangen), Gisa Hasselhuhn (Bamberg), Werner Hoffmann (Leipzig), Cornelia Hopf (Erfurt), Gábor Kiss (Budapest), Klaus Klein (Marburg), Nigel F. Palmer (Oxford), Birgitte Pfeil (Erfurt), Anne-Beate Riecke (Berlin), Christine Sauer (Nürnberg), Max Schmitz (Louvain-la-Neuve), Max Siller (Innsbruck), Friedrich Simader (Wien), Eberhard Slenczka (Nürnberg) und Christoph Winterer (Mainz) zu verdanken.

Neue Hinweise zu Handschriften finden sich unter News

2014-12-17+01:00

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